Das Wetter
Frühling 300 n.V.

In den Feuerlanden sind am Tag ca. 30 - 35°C, hin und wieder kann es sintflutartige Regengüsse und Gewitter geben. Die Eislande haben mit Temperaturen zwischen -10 bis -30 °C und Blizzards zu kämpfen. Temno Gorod hat zwischen 10 und 20 °C, während immer wieder orkanartige Stürme auftreten können.
aktueller Plot
Der neue Gott

Nach Jahrhunderten taucht der vampirische Wanderprediger Konrad von Marburg wieder auf und versammelt unbemerkt zunehmend mehr Menschen um sich und findet ein Artefakt, das ihn übermächtig macht. Er ist entschlossen, die Rolle von Gott, den er in all den Jahren nie fand, einzunehmen und die Welt nach seinen Vorstellungen zu verändern.
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  • Foren-Beitrag von Konrad von Marburg im Thema

    Konrad hörte Jack zu, als dieser meinte, das Angebot klinge verlockend. Er wollte Jack wirklich helfen. Es war, als gäbe es zwei von ihm. Er konnte hilfsbereit und barmherzig sein, wie früher, doch genauso grausam und skrupellos, wie er es als Mensch einst war. Beides war ein Teil von ihm. Gott hatte die Möglichkeit seine Kräfte zu haben nicht umsonst auf der Erde zurückgelassen. Er hatte sich abgewandt, doch dafür gesorgt, dass es einen Nachfolger geben konnte. Konrad zweifelte nicht daran, dass es einen Gott gab und der mächtiger war, als er es sein konnte. Konrad konnte keinen Planeten erschaffen und keine Menschen formen. Konrad war der Nachfolger, mächtig genug, um die Welt zu lenken und zu führen. Er war der Messias, der neue Gott dieser Welt. Und ein Gott durfte nicht nur barmherzig sein. Er musste die Anhänger bestrafen und seine Feinde mit erbarmungsloser Grausamkeit zerschlagen. Konrad konnte die biblischen Plagen heraufbeschwören dank der Macht der Lanze und diese Fähigkeit gab es nicht ohne Grund.
    Hier und jetzt war er jedoch einfach Konrad, der jemandem in Not half.
    "Die gibt es. Ich selbst füllte sie mit Leben und lasse sie neu errichten in ihrer früheren Pracht. Jerusalem galt als die heilige Stadt und sie wird es wieder. Sie soll ein Zufluchtsort für alle sein, der Ort eines Neuanfanges. Ich nehme die Verbannten und Flüchtlinge der anderen Städte auf und diese sind dankbar für die zweite Chance, die sie erhalten", verriet er ihm.
    "Vermutlich nicht, doch es ist wichtig, sich selbst treu zu bleiben. Ich gestehe, eine Weile zweifelte ich, doch dann fand ich eine neue Aufgabe, die Gott mir vielleicht von Anfang an zugedacht hatte. Die Lebewesen dieser Welt brauchten nie dringender Hilfe und jemand, der sie zurück auf den richtigen Weg und zu ihrem Glauben führt", verriet er Jack.
    "Bist du wieder fit genug, um den Weg fortzusetzen? Ich kann uns auch dahin fliegen. Wir wären etwa zum Sonnenuntergang dort", bot er Jack an.

    @Jack Seward

  • Foren-Beitrag von Konrad von Marburg im Thema

    Konrad ließ Jack etwas Zeit, wieder richtig zu sich zu kommen.
    "Nunja, du hättest mich jederzeit kontaktieren können, dann wäre ich gekommen", erwiderte Konrad, lächelte aber leicht.
    "Aber ich gebe zu, ich habe mich eine Weile zurückgezogen. Ich musste mir erst über ein paar Dinge klar werden", gab er zu und sah kurz zu Jack.
    "Schon gut. Ich helfe nach wie vor jenen, die es verdienen", gab Konrad ehrlich zu.
    "Du siehst aus, als könntest du eine Weile Ruhe gebrauchen. Ich würde mich freuen, wenn du mich zurück zur Stadt begleitest. Dort kannst du neue Kräfte sammeln und vielleicht gefällt es dir dort. Ich freue mich immer, wenn sich gute Leute dort niederlassen", verriet er ihm. Er hieß jeden willkommen und Jack war seit jeher geschickt und seine Fähigkeiten könnten ihnen eine große Hilfe dabei sein, die Welt wieder zu einem besseren Ort zu machen. Zudem würde Konrad ungern gegen seinen Freund und früheren Lehrling kämpfen müssen.
    "Was meinst du?", fügte er fragend hinzu.

    @Jack Seward

  • Foren-Beitrag von Konrad von Marburg im Thema

    Konrad ging auf Jack zu, der taumelnd einen Fuß vor den anderen setzte. Er selbst hatte sich nicht verändert. Nach wie vor trug er eine Kutte und wie jeher ging er barfuß, selbst bei dem heißen Wüstensand. Wenn er schmerzen spüren sollte, dann blendete er sie vermutlich schon seit seiner Jugend diese aus. Er hatte nie Schuhe getragen, nicht im Kloster und nicht in seiner Zeit als Wanderprediger. Warum jetzt damit beginnen?
    Der Prediger - oder war er nun Gott? - sah, wie Jack zig Schritte vor ihm zusammen brach und war schnell bei ihm. Offenbar bekam ihm die Hitze nicht und er hatte lange nichts getrunken.hier draußen gab es auch nicht viel. Erst in der Nähe der Statt gab es Kühe, Schweine und Schafe. Dort gab es ausgedehnte Weideflächen, doch so fernab lebten nur ein paar kleine Echsen, Skorpione, hin und wieder kleine, aber giftige Schlangen.
    "Hey, Jack. Wach auf", meinte er und tätschelte leicht dessen Wange, bis dieser mehr oder weniger wach war. Er biss sich kurz ins Handgelenk und hielt es Jack an die Lippen. Instinktiv ergriff und umklammerte Jack seinen Arm und trank. Als die Wund sich schloss, biss Jack kurzerhand wieder zu, wie er spürte. Er ließ Jack gewähren. Offenbar hatte er viel zu lange nichts getrunken. Irgendwann entwandt sich Konrad sich dem Griff. Er braucht selbst noch welches. Er brachte Jack zu einer Felsformation ganz in der Nähe, wo es schattig und etwas kühler war. Dort konnte sich sein Freund erstmal etwas von den Strapazen erholen, bevor er ihn dann nach Jerusalem mitnehmen würde.

    @Jack Seward

  • Thema von Konrad von Marburg im Forum Umgebung

    Konrad wanderte durch die Wüste. Das tat er so manches Mal, da sich doch hin und wieder Leute hierher verirrten auf der Suche nach der Stadt, über die Gerüchte nach und nach in die Welt drangen. Manche nannten sie bei ihrem alten Namen - Jerusalem oder die heilige Stadt -, manche nannten sie Stadt des Neuanfangs und manche Stadt der Wunder. Es war bekannt, dass er Verbannte anderer Städte aufnahm und ihnen eine zweite Chance kam. meist bekamen sie die Aufgaben, die mit dem seit knapp fünfzehn Jahren andauernden Wiederaufbau der Stadt zu tun hatte. Harte ertüchtigung sollte sie wieder auf den richtigen Weg bringen. Er war aber kein Unmensch. Er ließ sie weder hungern, noch arbeiten, bis sie zusammen brachen. Sie waren nicht schlechter dran als die anderen. Zehn Stunden betrug die Arbeitszeit. Meist vom späten Nachmittag bis zum Morgen. Am Tag, vor allem zur Mittagszeit, ist keiner auf der Straße, dafür war es zu heiß. Bis zu 60 Grad konnte es an heißen Sommertagen werden. In der Nacht fiel die Temperatur dann stark. Nur dem heiligen Gral verdankten sie, dass Leben möglich war. Die Macht Wunder zu vollbringen und absolute Unsterblichkeit verdankte er der Lanze. Die Wunder lockten Menschen an. Gleichzeitig konnte er Plagen über seine Feinde hereinbrechen lassen. Noch tat er es nicht, denn sie waren noch zu wenig, doch sie wuchsen stetig.
    Konrad hatte sich weit von Jerusalem entfernt,als er jemand ziemlich schwankend in der Ferne herumirren sah. Vielleicht ein weiterer Exilant.
    Konrad kam näher und er erkannte Jack. Er hatte ihn mindesens ein halbes Jahrtausend nicht mehr gesehen. Vielleicht machte ihm die Hitze zu schaffen, vielleicht hatte er zu wenig getrunken. Konrad näherte sich und freute sich, seinen alten Freund wieder zusehen - und ihn vielleicht auf seine Seite zu bringen.

    @Rosé Draculea

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